Albert Uderzo

Albert Uderzo

Der Zeichner von Asterix

Der am 25. April 1927 in Fismes (in der Nähe von Reims) als Sohn nach Frankreich ausgewanderter italienischer Eltern geborene Uderzo bewies schon in der Grundschule ein großes Zeichentalent. Bereits 1940 – mit dreizehneinhalb Jahren – arbeitete er in Paris für die Redaktion von Junior, wo er einige Zeichnungen anfertigte, am Layout und bei der Bildrecherche mithalf. Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete er für die Zeitschrift O.K., für die er unter anderem Arys Buck, einen unbesiegbaren Gallier, der als eine Art Vorläufer von Asterix bezeichnet werden kann, und den mittelalterlichen Belloy als Helden komischer Geschichten erfand. In der ersten Hälfte der 50er Jahre begann er nach der Einstellung von O.K. als Pressezeichner für France-Soir und France-Dimanche zu arbeiten.

1954 lernte er den Szenaristen René Goscinny kennen, mit dem er unter anderem die Abenteuer des Indianers Oumpah-Pah und danach Asterix, eine der beliebtesten Comic-Figuren aller Zeiten, schuf. 1958 zeichnete Uderzo für Pilote die von Jean-Michel Charlier getextete Serie Tanguy et Laverdure, die später von Jijé fortgesetzt wurde. Nach Goscinnys Tod im Jahre 1977 setzte Uderzo die Abenteuer von Asterix allein fort und gründete das Verlagshaus “Les Editions Albert René”, das bis heute die neuen Abenteuer des kleinen Galliers publiziert.

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